Nina Hagen, Natoertrien

 
Natoertrien

Iepen finster, firtuoas
Swinkt in protterwolk, gekwetter
Wyn blaast, my befriest de noas
Hark, in útlaatpiip, geknetter

Read mei goud, hoe kin it sûnder
No’t de sinne, ach, ferdwynt
Sjoch ik nei de strjitte ûnder
Heucht my in bekende, mynt

Subyt wurdt it my swier om ’t hert
By ’t sjen fan mar sa’n fûgelkloft
En wjukt myn blik omheech, dan smert
De siele my, sa moai de loft

Natoer by jûntiid, stille stêd
In kniesde siel, der floeie triennen
Dat alles makket ien sa mêd
En ik gean domwei troch mei grinen
 
 


YouTube: Nina Hagen Band, Naturträne, Rockpalast, Dortmund, 9 desimber 1978.

 
Naturträne

Off’nes Fenster präsentiert
Spatzenwolken himmelflattern
Wind bläst, meine Nase friert
Und paar Auspuffrohre knattern

Ach, da geht die Sonne unter
Rot, mit Gold, so muss das sein
Seh ich auf die Strasse runter
Fällt mir mein Bekannter ein

Prompt wird mir’s jetzt schwer ums Herz
Ich brauch’ nur Vögel flattern sehen
Und fliegt mein Blick dann himmelwärts
Tut auch die Seele weh, wie schön

Natur am Abend, stille Stadt
Verknackste Seele, Tränen rennen
Das alles macht einen mächtig matt
Und ich tu’ einfach weiterflennen
 

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